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Fotos & Reisetipps: Guna Yala Inseln (San Blas), Panama

Posted on February 18, 2014



TIPPS:

Unterkunft:

Geplant waren drei Tage Segeln zum indianischen Archipel Guna Yala (San Blas), Panama als Gäste auf der kanadischen Segeljacht “Jus´ Pasin´ Through” inkl. Schiffskater Mitschi. Für 60 $ pro Kopf ab Bocas del Toro. Daraus wurden dann vorerst nur zwei Tage segeln durch einen Sturm auf offenem Meer – hier der Tagebucheintrag zum Sturm. Route mit Unterbrechung: Bocas del Toro – Marine Shelter Bay – Portobelo – San Blas – Portobelo. Die ursprüngliche Crew ist nach den zwei Tagen Sturm in Shelter Bay abgesprungen und wir haben kurzerhand als neue Crew gegen Kost und Logis angeheuert. Wir sind daher von unserem Doppelbett-Schlafplatz umgesiedelt in eine engere Crew-Schlafnische, die wir danach nicht vermisst haben, da sie eher für einen großen Menschen aber nicht für zwei gedacht war. Aus den drei Tagen sind 10 Tage geworden, unteranderem weil wir auf gute Wetterbedingungen warten mussten, das Schiff repariert und neue Gäste angeworben werden mussten. Wir haben jeden Tag ein paar Stunden gearbeitet, aber auch genug Freizeit bekommen – für uns ein zufälliges Work and Travel. Ein Segeltörn ohne große Unkosten.

Essen:

Während des Sturms haben die zwei Köchinnen für ein Mittagessen Käsenudeln und für ein Abendessen Frijoles gemacht – war ok. Weitere Mahlzeiten konnten nicht zubereitet bzw. auch nicht unten behalten werden. Daher gab es Medizin gegen Seekrankheit: Ingwer-Tee, Ginger-Ale, Reis-Cracker und Salzkekse. Die Tage nach dem Sturm war es für uns die beste Entscheidung selbst für die Verpflegung der Mannschaft und Gäste verantwortlich zu sein, da wir beide sehr gerne kochen. Zubereitet haben wir Pasta mit Tomaten-Thunfisch-Soße, spanisches Omelette, von Christoph gefangener Fisch mit Patacones, Tuna-Sandwiches, Käse-Sandwiches, Pan-Cakes mit echtem kanadischen Ahornsirup und frischer Ananas, u.v. – alles so, dass es uns auch geschmeckt und glücklich gemacht hat. Highlight war die letzte Nacht in San Blas, als Ian uns mit zu einer Hummerzucht auf Wichu Wala genommen hat. Er hat die wirklich riesigen Hummer dann auf dem Schiff für uns zubereitet – mit unterschiedlichen Dipps: Cocos-Knoblauch-Öl, Knoblauch-Öl und Limettensaft. Nachspeise: Kokoskekse. Perfekt.

Aktivitäten:

Zeit auf einem Segelschiff als Crew ohne Erfahrung zu verbringen, war schon eine Herausforderung an sich. Zusammen mit Ian waren wir während dem Zwischenstopp in der Marine Shelter Bay am Panama Kanal und der Schiffswerft spazieren – dort haben wir sehr interessante Einblicke gewonnen, vor allem in die Mentalität und Philosophie der Segelschiffbesitzer. Wir haben bei unserem nächsten Stop im Hafen von Portobelo geankert – eine Bucht, die schon Christopher Kolumbus 1502 entdeckte und 1561 von der spanischen Silberflotte genutzt wurde – und uns die Ruinen des Forts dort angesehen: Die Festung ist als UNESCO Weltkulturerbe gelistet, verfällt aber leider vor sich hin. In Guna Yala haben wir zwischen zwei kleinen Kokospalmen-Inseln geankert, die wir jeweils mit dem Ruderboot besucht haben. Sonnen, schnorcheln, türkises Karibikmeer und weißen Sandstrand genießen – was will man mehr?

Vom Segeln gelernt:

Wenn die Natur keine Lust hat, dann hat sie keine. Wir können zwar als Mensch freie Entscheidungen treffen, aber die Natur bestimmt am Ende trotzdem die Richtung.

Fotos & Reisetipps: New York, USA, Januar 2014

Posted on January 11, 2014



TIPPS:

Unterkunft:

Gewohnt haben wir im East Village in Manhattan. Dieses Viertel hat uns mit Williamsburg in Brooklyn am Besten gefallen. Unseren Airbnb-Host John empfehlen wir – sehr netter, in die Jahre gekommener Bohemian. Seine Wohnung wirkte wie ein Van Gogh, alles in Pastellfarben gehalten und Kunstdrucke an den Wänden. Es war kurz nach Weihnachten, daher hatte er einen Weihnachtsbaum mit vielen Büchern aus zweiter Hand als Geschenke darunter. Geschlafen hat er bis mittags, weil er nachts am liebsten arbeitet – wobei wir davon nichts mitbekommen haben.

Essen:

Gekocht haben wir fast immer selbst, das kommt in New York trotz gegenteiliger Meinung doch am günstigsten.

In Williamsburg haben wir für nur 3$ im Oasis die wohl bisher beste libanesische Falafel gegessen – nach der von Kudor im Münchner Beirut Beirut.

Von der Fotografin Ann-Sophie, die beruflich öfters in New York ist, hatten wir das Wythe Hotel empfohlen bekommen – wegen der Bar “with a view”. Wir waren dort, haben aber wegen Nebel leider nichts gesehen. Aber der Ausblick auf die Skyline ist sicher großartig. Die Cocktails dort waren bei durchschnittlich 10$ nicht ganz billig aber sehr gut, das Personal war super nett. Auf jeden Fall authentischer als zum Beispiel der Aussichtsturm im Rockefeller Center – das sah für uns vor Ort wie eine Massenabfertigung von Touristen aus. 30$ für 30 Minuten – nichts für uns.

Aktivitäten:

Kostenlos Kunst anschauen in Museen geht in New York, mehr dazu bei Free Nights NY. Wir waren im MOMA – allerdings war es dann natürlich sehr voll, aber war trotzdem sehenswert. Einplanen sollte man aber zeitlich auf jeden Fall, dass man seine Taschen aufgeben und dann auch wieder abholen muss.

Ansonsten for free und unbedingt zu machen:

  • über die Brooklyn Bridge zu Fuß laufen
  • durch den Central Park spazieren
  • den Broadway hoch oder runterlaufen, ab oder bis zum Finacial District
  • mit der Subway kreuz und quer fahren (kostet fast nichts)
  • möglichst viele Viertel anschauen: China Town, Little Italy, Soho, Meat Pack, East Village, Williamsburg
  • einen Blick ins und ums Rockefeller Center werfen
  • das Empire State Building von unten anschauen
  • Staten Island Ferry nehmen (aber nur die ist kostenlos!)
  • laufen, laufen, laufen und Genick-Starre bekommen

Shopping:

Wir lieben Secondhand. Williamsburg ist perfekt dafür. Wirklich fündig geworden sind wir im Buffalo Exchange und im Monk Vintage Thrift Shop.

Im Meatpack District ist uns noch ein Brillenladen aufgefallen, wegen den sehr geschmackvollen Gestellen: Warby Parker. Für jede gekaufe Brille, wird eine an eine bedürftige Person gespendet. Schönes Projekt, schöne Brillen. Dieser Laden ist allerdings nur bis zum 28. Februar 2014 dort.

In New York gelernt:


Für die Einreise sollte man schon eine Handvoll der Landeswährung davor umgetauscht haben. In New York braucht man sofort 5$ für den Airtrain, den man beim Aussteigen bezahlen muss. Der ATM an der Station ging nicht, daher war es ohne Dollars etwas umständlich. Eine Metrokarte (beinhaltet nicht den Airtrain) kostet 1$, wir haben für 30$ pro Person eine Wochenkarten gekauft, die wir sehr gut ausgenutzt haben. Wer Abends ausgehen will: Immer eine ID dabei haben. Das Alter wird in Bars und Clubs immer kontrolliert.