TIPPS:

Unterkunft:

Gewohnt haben wir im East Village in Manhattan. Dieses Viertel hat uns mit Williamsburg in Brooklyn am Besten gefallen. Unseren Airbnb-Host John empfehlen wir – sehr netter, in die Jahre gekommener Bohemian. Seine Wohnung wirkte wie ein Van Gogh, alles in Pastellfarben gehalten und Kunstdrucke an den Wänden. Es war kurz nach Weihnachten, daher hatte er einen Weihnachtsbaum mit vielen Büchern aus zweiter Hand als Geschenke darunter. Geschlafen hat er bis mittags, weil er nachts am liebsten arbeitet – wobei wir davon nichts mitbekommen haben.

Essen:

Gekocht haben wir fast immer selbst, das kommt in New York trotz gegenteiliger Meinung doch am günstigsten.

In Williamsburg haben wir für nur 3$ im Oasis die wohl bisher beste libanesische Falafel gegessen – nach der von Kudor im Münchner Beirut Beirut.

Von der Fotografin Ann-Sophie, die beruflich öfters in New York ist, hatten wir das Wythe Hotel empfohlen bekommen – wegen der Bar “with a view”. Wir waren dort, haben aber wegen Nebel leider nichts gesehen. Aber der Ausblick auf die Skyline ist sicher großartig. Die Cocktails dort waren bei durchschnittlich 10$ nicht ganz billig aber sehr gut, das Personal war super nett. Auf jeden Fall authentischer als zum Beispiel der Aussichtsturm im Rockefeller Center – das sah für uns vor Ort wie eine Massenabfertigung von Touristen aus. 30$ für 30 Minuten – nichts für uns.

Aktivitäten:

Kostenlos Kunst anschauen in Museen geht in New York, mehr dazu bei Free Nights NY. Wir waren im MOMA – allerdings war es dann natürlich sehr voll, aber war trotzdem sehenswert. Einplanen sollte man aber zeitlich auf jeden Fall, dass man seine Taschen aufgeben und dann auch wieder abholen muss.

Ansonsten for free und unbedingt zu machen:

  • über die Brooklyn Bridge zu Fuß laufen
  • durch den Central Park spazieren
  • den Broadway hoch oder runterlaufen, ab oder bis zum Finacial District
  • mit der Subway kreuz und quer fahren (kostet fast nichts)
  • möglichst viele Viertel anschauen: China Town, Little Italy, Soho, Meat Pack, East Village, Williamsburg
  • einen Blick ins und ums Rockefeller Center werfen
  • das Empire State Building von unten anschauen
  • Staten Island Ferry nehmen (aber nur die ist kostenlos!)
  • laufen, laufen, laufen und Genick-Starre bekommen

Shopping:

Wir lieben Secondhand. Williamsburg ist perfekt dafür. Wirklich fündig geworden sind wir im Buffalo Exchange und im Monk Vintage Thrift Shop.

Im Meatpack District ist uns noch ein Brillenladen aufgefallen, wegen den sehr geschmackvollen Gestellen: Warby Parker. Für jede gekaufe Brille, wird eine an eine bedürftige Person gespendet. Schönes Projekt, schöne Brillen. Dieser Laden ist allerdings nur bis zum 28. Februar 2014 dort.

In New York gelernt:


Für die Einreise sollte man schon eine Handvoll der Landeswährung davor umgetauscht haben. In New York braucht man sofort 5$ für den Airtrain, den man beim Aussteigen bezahlen muss. Der ATM an der Station ging nicht, daher war es ohne Dollars etwas umständlich. Eine Metrokarte (beinhaltet nicht den Airtrain) kostet 1$, wir haben für 30$ pro Person eine Wochenkarten gekauft, die wir sehr gut ausgenutzt haben. Wer Abends ausgehen will: Immer eine ID dabei haben. Das Alter wird in Bars und Clubs immer kontrolliert.